Unsere Standorte

Hier finden Sie unsere zahlreichen Standorte rundum Rhenus. Sie können zwischen Ländern, den dazu gehörigen Standorten, Geschäftsbereichen, sowie Standorten in Ihrer Nähe wählen.

Projektleiterin Mergers & Acquisitions

Projektleiterin Mergers & Acquisitions

Entwicklung strategisch planen – Erfolg sichern

Im Jahr 1912 wurde die Rhenus Transportgesellschaft in Frankfurt gegründet. Mittlerweile ist Rhenus an über 610 Standorten in 40 Ländern vertreten und beschäftigt über 29.000 Mitarbeiter/innen. Aber wie ist Rhenus eigentlich so groß geworden? Wir haben mit Helene aus der Unternehmensentwicklung (Mergers&Acquisitions) gesprochen und nachgefragt, welche Aufgaben bei ihr jeden Tag auf dem Schreibtisch liegen.

Was sind deine Aufgaben als Projektleiterin Mergers&Acquisitions?

In unserer Abteilung beschäftigen wir uns mit Unternehmensfusionen (Merger) und Unternehmenskäufen (Acquisitions), zusammengefasst also mit der Weiterentwicklung unseres Unternehmens. Wir begleiten den Übernahmeprozess von Zukäufen von Beginn bis zum Ende. Sobald wir ein interessantes Angebot finden, stellen wir den ersten Kontakt zu dem Verkäufer her. Im nächsten Schritt wird dann ein Projektteam auf die Beine gestellt, das zum Großteil aus Personen aus dem operativen Bereich und der zukünftigen Leitung des neuen Unternehmens besteht. Diese Personen haben das Wissen, um final entscheiden zu können, ob sich die Übernahme rentiert.

Als Projektleiterin habe ich die Aufgabe das Projektteam zu leiten, ich bin aber auch die Schnittstelle zwischen dem Verkäufer und dem Projektteam. Wenn also irgendwo eine Frage aufkommt, bin ich immer die erste Ansprechpartnerin. Darüber hinaus übernehme ich die Due-Diligence, also die sorgfältige Prüfung und des Akquisitionsobjektes, auf deren Basis die Unternehmensbewertung erfolgt. Wenn sich beide Seiten für eine Übernahme entschieden haben, geht es in die finalen Vertragsverhandlungen. Dabei werden die konkreten Konditionen verhandelt und Vereinbarungen über Rechte und Pflichten der Käufer und Verkäufer getroffen. Sobald sich alle einig sind und der Vertrag unterzeichnet wurde, könnte man annehmen, dass auch meine Arbeit getan ist. Dem ist allerdings nicht so. Der nächste Schritt besteht in der Integration des zugekauften Unternehmens, was ein wichtiger Bestandteil für eine erfolgreiche Übernahme ist. Die Herausforderung liegt darin, eine Strategie zu entwickeln, der für alle zufriedenstellend ist.

Wie lange dauert die Übernahme eines Unternehmens?

Das ist von Übernahme zu Übernahme unterschiedlich. Hier spielen viele Faktoren rein, wie zum Beispiel die Größe des Unternehmens oder die aktuelle Struktur. Unternehmen können ganz unterschiedlich strukturiert sein und manchmal dauert es einfach etwas, bis ein gemeinsamer Weg gefunden ist, bei dem alle Mitarbeiter ein gutes Gefühlt haben. Hierbei bedarf es natürlich einer Menge Fingerspitzengefühl. Also von zwei Wochen bis zu einem Jahr habe ich alles schon erlebt.

Was findest du an deinem Job besonders spannend?

Die Rhenus-Gruppe ist ein international aufgestelltes Unternehmen. Somit findet eine Vielzahl der Zukäufe im Ausland statt, wodurch mein Job eine starke internationale Ausrichtung bekommt. Für mich ergibt sich dadurch die Chance neue Länder und Kulturen kennenzulernen. Manchmal bietet es sich auch an, nach einem Auslandseinsatz noch einen Tag Urlaub dranzuhängen und sich die Stadt oder die Umgebung noch einmal in Ruhe anzuschauen.
Spannend wird mein Job auch durch die Individualität der einzelnen Projekte. Kein Projekt läuft gleich ab, jedes Mal stehe ich vor neuen Herausforderungen, an denen auch ich immer wieder ein Stück wachsen und lernen kann. In meiner zentralen Position lerne ich zudem die unterschiedlichen Geschäftsbereiche der Rhenus-Gruppe kennen und erhalte Einblicke in die verschiedenen Facetten der Logistik, das bringt zudem Abwechslung in meine Arbeit.

Welche Chancen bietet dir Rhenus als Arbeitgeber?

Im Jahr 2011 bin ich durch eine Stellenanzeige auf Rhenus als Arbeitgeber aufmerksam geworden. Ich stand zu dem Zeitpunkt kurz vor dem Ende meines Wirtschaftsrechtstudiums und habe parallel im Controlling eines Kosmetikherstellers gearbeitet. Mit der Logistikbranche hatte ich bis zu dem Zeitpunkt keine Berührungspunkte.
Besonders positiv ist mir in Erinnerung geblieben, dass ich von Beginn an einbezogen wurde und mich so direkt als vollwertiges Teammitglied gefühlt habe. Als erste Frau in der Abteilung durfte ich schnell Verantwortung übernehmen. Nach einem Jahr durfte ich zum ersten Mal ganz alleine eine wichtige Dienstreise antreten und nach fünf Jahren habe ich dann mein erstes Projekt selbstständig geleitet. So früh alleine eine ganze Übernahme zu managen, war eine tolle Erfahrung, die für mich viel Lernpotenzial beinhaltete und bei der ich über mich hinausgewachsen bin.
Bei Rhenus habe ich auch die Möglichkeit, meine eigenen Ideen einzubringen und neue Wege auszuprobieren. Dabei bekomme ich stets Rückhalt, was mich entspannter an die Projekte gehen lässt. Das ist für mich besonders wichtig, da ich in meinem Job eine große Verantwortung habe und die Übernahmen mit hohen Geldsummen verbunden sind.

Warum arbeitest du gerne bei der Rhenus Gruppe?

Trotz der Größe habe ich das Gefühl, bei einem familiengeführten mittelständischen Unternehmen zu arbeiten. Durch die flachen Hierarchien, haben wir die Möglichkeit schnell Entscheidungen zu treffen oder alternative Lösungen zu erarbeiten, was bei anderen Unternehmen dieser Größe nicht mehr möglich ist.
Rhenus überträgt mir Verantwortung, zeitgleich bekomme ich aber auch den Spielraum mitzudenken und mitzuentscheiden. Das zeigt mir, dass Rhenus auf mich als Mitarbeiterin vertraut und das gibt mir ein gutes Gefühl.
Auch der Umgang untereinander ist sehr persönlich. In unserer Abteilung merke ich immer wieder, dass wir nicht gegeneinander, sondern Hand in Hand für ein gemeinsames Ziel arbeiten. Wenn ich mal vor einer Herausforderung bei einem Projekt stehe, hat mein Team und mein Vorgesetzter, aber auch der Vorstand ein offenes Ohr für mich, um gemeinsam eine Strategie zur Bewältigung zu entwickeln. Diese Wertschätzung versuche ich auch bei meinen Projekten weiterzugeben und jedes aufkommende Problem ernst zu nehmen. Das alles sind Gründe, warum ich jeden Tag gerne zur Arbeit gehe.

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