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Naturkatastrophen und Supply Chain

Naturkatastrophen und Supply Chain

Die Unvorhersehbarkeit extremer Wetterbedingungen schwächt die logistischen Abläufe eines Unternehmens – und wenn sich Mutter Natur durchsetzen möchte, können die Auswirkungen verheerend sein. Extreme Wetterereignisse wie Hurrikans, Hochwasser und Erdbeben können schlimme Folgen haben: Transportstörungen, beschädigte Waren auf dem Transportweg und Lebensgefahr von Mitarbeitern.

Angesichts des globalen Charakters von Lieferketten werden nur wenige Unternehmen und Lieferketten von Unwetter Auswirkungen verschont. Tatsächlich sind Naturkatastrophen ein so großes Problem, dass sie von gut der Hälfte (43 %) der im Allianz Risk Barometer angegebenen weltweiten Unternehmen als eines der größten Geschäftsrisiken genannt wurden.


Zerstörerische Auswirkungen

Zahlreiche Beispiele belegen, wie Naturkatastrophen die Lieferketten-Netzwerke unterbrechen und die größten Volkswirtschaften der Welt beeinträchtigen können. Jüngstes Beispiel ist der „Bombenzyklon”, der Anfang 2018 auf die Ostküste der USA traf. Dieser extrem kalte Wintersturm schnitt die Bevölkerung von der Stromversorgung ab und blockierte Schifffahrtswege mit Eis, wodurch Schiffe strandeten und der Rohöltransport verzögert wurde.

Ebenso führten zwei Erdbeben im Süden Japans 2016 zu einer Einstellung der Produktion bei mehreren großen japanischen Herstellern – somit wird deutlich, welche Auswirkung eine Verzögerung in der Lieferkette potenziell auf die Produktion hat.

Ganz gleich ob Waren auf dem Land-, Luft- oder Seeweg geliefert werden: Alle Lieferwege könnten bei extremen Wetterbedingungen beeinträchtigt werden. Da dieses Problem nicht auf die leichte Schulter genommen werden darf, müssen Unternehmen auf alle denkbaren Szenarien reagieren können, um die Auswirkungen auf den Betrieb so gering wie möglich zu halten.


Schadensbegrenzung

Das Wetter kann zwar nicht verändert werden, jedoch können sich Unternehmen auf die meisten wetterbedingten Situationen besser vorbereiten. Wenn sich auf der anderen Seite der Erde eine Naturkatastrophe ereignet, können Unternehmen die möglichen Auswirkungen auf ihre Lieferkette abschätzen.

1)      Datentransparenz
Wetter- und standortbasierte Daten können Unternehmen dabei helfen, besser abzuschätzen, wo und wann die Probleme voraussichtlich auftreten werden – so kann im Voraus geplant werden. Wettervorhersagen können Unternehmen beispielsweise vor potenziellen Störungen warnen und ihnen dabei helfen, zu lokalisieren, wo gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen getroffen werden müssen.

Durch das Verbinden von Wettervorhersagen und der Nutzung von Lieferkettenmodellen gewinnen Unternehmen einen besseren Überblick, der ihnen bei der Bewertung der Auswirkungen von möglichen wetterbedingten Veränderungen auf den Betrieb hilft. Wenn wir beispielsweise in Echtzeit sehen können, dass der Transportweg durch eine von extremen Wetterbedingungen betroffene Region führt, kann die Lieferung umgeleitet und Partnern und Kunden ein neues Lieferdatum genannt werden.

 2)      Flexibilität
Wenn Unternehmen für den Transport von Waren zu stark auf eine einzige Route angewiesen sind, könnte der Betrieb bei extrem schlechtem Wetter zum Stillstand kommen. So beispielsweise, wenn Flüge aufgrund eines starken Sturms an dem Zielflughafen, auf den ein Unternehmen angewiesen ist, gestrichen werden. Dann wären die Logistikpläne auf einen Schlag zunichte gemacht worden.

Unternehmen müssen ihre Möglichkeiten im Falle einer Naturkatastrophe abwägen. Der Zugang zu einem Netzwerk von Lagerhallen und alternativen Versorgungswegen (Luft- und Seeweg) schafft die Flexibilität, durch die Unternehmen schnell zu einer Alternative wechseln können. Dies könnte bei wetterbedingten Problemen den Unterschied zwischen einer in sich zusammenbrechenden und einer intakten Lieferkette ausmachen.

Ein gut durchdachtes strategisches Konzept zu haben ist der Schlüssel zur Begrenzung der Auswirkungen eines jeden unvorhergesehenen Ereignisses. Mit unseren Notfallplänen können wir mögliche Probleme abschwächen und alle Partner und Kunden schnell beruhigen – was sofort die Dramatik der Situation abschwächt.


Rhenus Logistics hat sich einen guten Ruf in Bezug auf die Entwicklung innovativer Lösungen für die Logistik von Lieferketten aufgebaut. Das Unternehmen erbringt Transport- und Lagerdienstleistungen an hunderten Standorten weltweit, wodurch auf der ganzen Welt ein reibungsloser Warenfluss gewährleistet werden kann.









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